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vom 16.12.2005
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Herrn
Walter Heidenreich
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Brief I
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Vorsitzender der FCJG - Lüdenscheid
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Brief II
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Wislader Weg 9
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58513 Lüdenscheid
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Lieber Walter,
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evtl. mags Du diese Anrede nicht aber ich kann Dich leider nicht anders anreden. Diese Anrede drückt auch etwas aus, dass mir sicher auch nicht so viele Glauben werden, jedoch habe ich Dich nie so sehr als Feind gesehen, sondern eher als einen Freund.
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Richtige Freundschaften haben es sehr schwer, weil sich die Freunde so fürchterlich schwer machen und deshalb im Handling nicht so einfach sind.
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Es gibt deshalb so wenig Freundschaften, weil sich Freund alles sagen und auch nicht mit Kritik hinterm Berg halten. Diese Ehrlichkeit schweißt eine Freundschaft für’s ganze Leben.
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Als ich auf Helmuts Vorschlag die erste Webseite ins Leben rief, Ihr dem mit der Gerichtskeule geantwortet habt, als Christian Eggeling meinte mich schlagen zu müssen, als ich in Handschellen von der Wislade abgeführt wurde, usw, usw., da meinte ich immer saurer auf Euch zu sein zu müssen.
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Aber Gott hat diese Zeit genutzt um mich näher an sich ziehen zu können. Die Anklage wegen Hausfriedensbruch, die Suche nach mir, mit einem Polizeiaufgebot, die Nacht in der Zelle der Polizeiwache, haben mich zwar weichgekloppt, aber anders als sich viele Menschen gewünscht haben
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Walter ich bin die Arme Jesu gefallen!
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ER hat mich aufgefangen.
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Was besseres konnte mir nicht passieren.
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Seit einigen Monaten will ich diesen Brief schon schreiben.
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2 Ereignisse haben mich dazu gebracht, ihn heute zu schreiben.
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1. Weil ich erst heute das Video FCJG - Wiedenhof sehen konnte, in dem Du nicht widersprochen hast, dass Du der Gründer FCJG bist.
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2. Ein Lüdenscheider Arzt hat mir von einem Mädchen mit Boderlinestörungen erzählt, dass sich nach einem Come to the Light-Gottesdienst das Leben nehmen wollte. Heute Nacht bekam ich eine Mail einer 28 jährigen Frau aus dem deutschsprachigen Raum, die unter ähnlichen Störungen leidet.
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Dieser erschütternde Lebensbericht führte mir wieder vor Augen, wie richtig mein Weg ist.
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Der Satz, den Du über mich Anfang 1993 ausgesprochen hast, entsprach schon damals aus den Erfahrungen, die Ihr mit den “Abgefallenen” (wie Ihr sie immer genannt habt) hattet.
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Natürlich hat jeder seinen freien Willen, aber solche Praktiken, die zu solchen Ergebnissen führen, sind Sünde Walter. Leider habt Ihr, ganz besonders Du mit Deinem Reisedienst sehr viel Anteil, dass solcher Mißbrauch zu immer größeren Belastungen für die Betroffenen sind.
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So weit für Heute. Bis zum nächsten mal. Paulus - DerRobin für geistlich mißbrauchte Menschen
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PS
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Obwohl ich mich inzwischen für die Webseiten www.verletzte-christen.de schäme, wird sie bestehen bleiben, weil es sich immer wieder zeigt, dass ich mit meinen starken Emotionen schon damals - heute erst recht nicht - keine Ausnahme war. Geistlicher Mißbrauch kommt einer Vergewaltigung gleich.
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